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AQUAS - Aggregated Quality Assurance for Systems

Beteiligte an der Hochschule

  • Prof. Dr. Robert Kaiser
  • Prof. Dr. Reinhold Kröger
  • M.Sc. Olga Dedi
  • B.Sc. Andreas Werner
  • Dipl.-Inform. (FH), M.Sc. Kai Beckmann
  • Dipl.-Ing. (FH) Alexander Züpke

Kooperationspartner

  • AbsInt Angewandte Informatik (DE)
  • AIT Austrian Institute of Technology (AU)
  • Alliance Pour les Technologies de L’Informatique (FR)
  • Ansys Medini Technologies (DE)
  • Brno University of Technology (CZ)
  • City University London (UK)
  • Clearsy (FR)
  • Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (FR)
  • Fundacion Tecnalia Research & Innovation (ES)
  • Institut Mines-Telecom, Telecom ParisTech (FR)
  • Instituto Tecnológicio de Informática (ES)
  • Intecs Solutions (IT)
  • Integrasys (ES)
  • Magillem Design Services (FR)
  • RGB Medical Devices (ES)
  • Siemens AG (AU)
  • Siemens Industry Software (FR)
  • SYSGO (DE)
  • Thales Alenia Space Espana (ES)
  • Thales France (FR)
  • Thales Italia (IT)
  • TrustPort (CZ)
  • Università degli Studi dell’Aquila (IT)

Laufzeit

Beginn: Mai 2017
Ende: März 2020

Kurzbeschreibung

Das Projekt AQUAS widmet sich einer zentralen Herausforderung bei der Entwicklung von softwareintensiven eingebetteten Systemen, der zunehmenden Konvergenz zwischen diesen, in der Vergangenheit oft informationstechnisch isolierten, Systemen und der sie umgebenden vernetzten Welt.
Berücksichtigt man zudem die steigende Anzahl und Komplexität dieser Systeme in sicherheitskritischen Anwendungsfeldern wie Transportwesen, Raumfahrt, Medizintechnik und Industrieanlagen, wird offensichtlich, dass neue Verfahren und Technologien gebraucht werden, um die Anforderungen an die funktionale Sicherheit weiterhin zu erfüllen und gleichzeitig den Anforderungen nach Datensicherheit, Leistung und Energieeffizienz gerecht zu werden. Da die Systeme allen diesen Anforderungen insgesamt genügen müssen, diese sich in ihrer Umsetzung jedoch gegenseitig beeinflussen, können sie im Entwicklungsprozess nur bedingt isoliert untersucht werden.
Gefragt sind neuartige Methoden und Verfahren für eine koordinierte Betrachtung (Co-Engineering) sowie Sicherstellung dieser Anforderungen. Genau hierauf zielt das Projekt AQUAS durch die Entwicklung eines konzeptuellen Rahmenwerks (Methoden, Analyseverfahren, Werkzeuge) für das Co-Engineering von funktionaler Sicherheit, Datensicherheit und Systemleistung. Dieses AQUAS- Rahmenwerk basiert auf einer detaillierten Bedarfsanalyse einer Reihe von Schlüsselanwendungsgebieten, erlaubt das Ausbalancieren (Optimieren) der unter Umständen sich widersprechenden Anforderungen aus funktionaler Sicherheit, Datensicherheit und Systemleistung, wird umgesetzt in etablierten Werkzeugen und Werkzeugumgebungen, die zur Unterstützung der Methoden und Verfahren für das Co-Engineering erweitert werden, berücksichtigt den kompletten Produktlebenszyklus einschließlich der Notwendigkeit von Systemupgrades (Hardware und Software), auch nach der Inbetriebnahme, und unterstützt die gesamte Zuliefererkette und die damit notwendige Kommunikation bei der Erstellung des finalen Produktes.
Das AQUAS-Rahmenwerk (Methoden, Analyseverfahren und Werkzeuge) mit den oben genannten Eigenschaften wird in den AQUAS-Fallstudien erprobt und evaluiert. Dabei wird die Eignung für das Co-Engineering aufgezeigt und quantitativ und qualitativ nachgewiesen. Insbesondere werden durch die neuartigen Verfahren erhebliche Effizienzgewinne in der Systementwicklung erwartet, bei gleichzeitiger Verbesserung der Systemeigenschaften hinsichtlich der Attribute funktionaler Sicherheit, Datensicherheit und Systemleistung.
Das Projekt deckt durch die Vielzahl an Industrieunternehmen eine hohe Anzahl von für Europa wichtigen Anwendungsfeldern ab. Die Erprobung verläuft parallel zu der Entwicklung der Methoden, Verfahren und Werkzeuge, so dass gewonnene Erkenntnisse noch während der Projektlaufzeit zurückfließen können.
Ein weiteres Ziel des Projektes AQUAS ist, die Standardisierung in den für das Projekt relevanten Gremien zu beeinflussen. Dadurch wird es auch den Werkzeugherstellern ermöglicht, zeitnah ihre Projektergebnisse auf der Grundlage der Standards am Markt zu etablieren.
BMBF
EU