Forschung > Projekte > Verwendung von Semantic-Web-Technologien für das IT-Management (TOFU)

Verwendung von Semantic-Web-Technologien für das IT-Management (TOFU)

Beteiligte an der Hochschule

  • Prof. Dr. Reinhold Kröger
  • Dipl.-Inform. (FH), M.Sc. Jan Schäfer
  • Dipl.-Inform. (FH) Holger Machens
  • B.Sc. Andreas Textor
  • Dipl.-Inform. (FH) Patrick Deuster
  • B.Sc. Fabian Meyer
  • Dipl.-Inform. (FH) Michael Frey

Kooperationspartner

  • blue elephant systems GmbH, Stuttgart

Laufzeit

Beginn: Januar 2008
Ende: Januar 2010

Finanzierung

  • 100% bes im Rahmen des Programms "PRO INNO II" (BMWi/AIF)

Kurzbeschreibung

Die Vielzahl der verwendeten Managementprodukte stellt ein erhebliches Problem für die Effizienz im IT-Management dar, da jedes der IT-Managementwerkzeuge auf eigenen Ansätzen zur Repräsentation von Managementinformationen basiert. Eine unmittelbare Folgewirkung sind hohe Personalkosten, da durch das Nebeneinander verschiedener Werkzeuge und durch die Spezialisierung der Produkte Experten unbedingt gebraucht werden, die sich mit den Spezifika der jeweiligen Produkte und Produktlinien auskennen.
Außerdem erschwert das Nebeneinander verschiedener Werkzeuge die Transparenz von Informationen und die übergreifende Automatisierung von Routineabläufen insbesondere auf Ebene der Geschäftsprozesse. Ein wesentlicher Aspekt ist auch, dass das IT-Management so den Anforderungen, die sich aus einer stärkeren betriebswirtschaftlichen Orientierung ergeben, nicht gerecht werden kann. Die Basisinformationen sind in den meisten Unternehmen in ausreichendem Umfang verfügbar, aber ohne eine Integration technischer Informationen über Bereichs-, Produkt- und Herstellergrenzen hinweg und die Integration von Information aus Modellen der Betriebsführung mit Informationen aus den planungsorientierten Referenzmodellen ist eine Verbesserung der technischen wie ökonomischen Situation nicht möglich.
Das Ziel des Vorhabens ist daher, die unterschiedlichen Modelle so zu integrieren, dass dadurch Managementinformationen in einem weit höheren Maß und weitgehend unabhängig von ihrem technologischen Kontext verfügbar gemacht werden können, ohne dadurch mit den existierenden Modellen und den damit zusammenhängenden Konzepten und Werkzeugen in Konflikt zu geraten.