Forschung > Projekte > EcoSys

Dezentrales Energiemanagement von Gebäuden durch autonome, funkbasierte Control-Netze (EcoSys)

Kooperationspartner

  • MicroNet Automation GmbH, Grasbrunn
  • Thermokon Sensortechnik GmbH, Mittenaar
  • Schneider Elektronik GmbH, Steinbach (Taunus)
  • Schneider Elektronik GmbH
  • Thermokon Sensortechnik GmbH
  • MicroNet Automation GmbH

Laufzeit

Beginn: 01. Juli 2010
Ende: 30. Juni 2011

Finanzierung

  • 71,43% Hessen Agentur im Rahmen Hessen ModellProjekte LOEWE 3 HA-Projekt-Nr. 226/10-02

Kurzbeschreibung

Ziel des EcoSys-Projektes ist es, ein intelligentes Steuerungssystem für Laborabzüge zu entwickeln, um den benötigten Luftvolumenstrom zu optimieren und damit Energieeinsparungen zu ermöglichen. Dabei dienen Laborabzugs- und Volumenstromregler des Kooperationspartners Schneider Elektronik als Grundlage. Diese Regler ermöglichen bereits eine Anpassung des Volumenstroms für jeden Abzug, bei der ständig gewährleistet ist, dass eine spontane Bedarfssteigerung erfüllt werden kann. Da in einem Laborraum immer ein Unterdruck herschen muss, ist es für eine effiziente Belüftung notwendig, die Laborabzüge mit der allgemeinen Zu- und Abluft des Raums zu verknüpfen. Des Weiteren können weitere systemexterne Informationen, beispielsweise über die Belegung der Labore, geplante Experimente und Urlaubspläne für eine proaktive Vorregelung verwendet werden.
Das neue intelligente Steuerungssystem soll als verteilte Regelungsanwendung auf den jeweiligen Raum- bzw. Gruppencontrollern laufen und über weitere optionale Sensoren und die Anbindung an externe Datenquellen als zusätzliche Informationsquellen verfügen. Als Basis für die Entwicklung und Optimierung des notwendigen verteilten Optimierungsalgorithmus wird seitens des Labors für Verteilte Systeme ein mathematisches Modell für Laborabzugssysteme inklusive des Lufttransportsystems entwickelt. Dieses soll die Zusammenhänge zwischen der Lüftung, Temperatur, Feuchte, Luftqualität, Aufbau der Anlage und dem Energieverbrauch beschreiben. In die darauf aufbauende Simulation von Anlagen sollen in einem weiteren Schritt reale Geräte nach dem Hardware-in-the-loop-Konzept eingebunden werden.