(WS19-01)Fazit

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Fazit

Zeitmanagement

Zu Beginn des Projekts wurde ein Zeitplan erstellt, der einen Start am 3. Februar 2020 vorsah. Mehrere Faktoren haben dazu beigetragen, dass dieser Zeitplan am Ende nicht eingehalten werden konnte. Zum einen hat die Erstellung des Softwaredesigns länger gedauert, da wir mit den Mechaniken der Abstrahierung in C nicht vertraut waren und die Planung von Schnittstellen daher zunächst vernachlässigt haben. Gegen Ende der Entwicklungsphase ergaben sich dann eine Reihe von Problemen sowohl technischer als auch organisatorischer Natur, wodurch sich der Start bis zum 11.03.2020 verzögerte.

Der tatsächliche Zeitplan sah wie folgt aus:


Software Development(1).png

Aufwand und Gruppengröße

Trotz der geringen Teamgröße haben wir uns zu Beginn sehr überzeugt dafür entschieden, das Projekt durzuführen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir den Arbeitsaufwand deutlich unterschätzt, weshalb die Entscheidung, das Projekt zu beginnen relativ leichtfertig getroffen wurde. Ein weiterer Faktor war, das ein Teil von uns keinerlei Erfahrung mit einzelnen Schritten und deren Umfang in der Projektdurchführung hatte, bzw. vorher noch nie ein Softwareprojekt begleitet hatte.

Für zukünftige Projekte sollte der Antritt genauer abgewogen werden und auch die Gruppengröße entsprechend in diese Entscheidung mit einfließen.

Regelmäßige Treffen

Aufgrund der zeitlichen Lage unserer jeweiligen Veranstaltungen und Arbeitszeiten ließ sich bis auf den im Stundenplan vorgesehen Termin kein weiterer regelmäßiger Zeitpunkt finden, an dem wir uns als Team treffen oder beraten konnten. Erst in den letzten zwei Wochen vor dem Start wurde uns bewusst, wie zielführend längere gemeinsame Treffen sind. Das größte Problem, das diese Treffen lösten, war die einwöchige Pause zwischen zwei Terminen, in der oft nur sporadisch kommuniziert wurde, da jedes Teammitglied über diesen relativ langen Zeitraum eine eigene Aufgabe zu erledigen hatte und dabei selten direkt auf den Fortschritt der Anderen angewisen war. Anders als sonst wurden auch keine organisatorischen Besprechungen eingeplant, da es nur noch um die Umsetzung der bereits vorher organisierten Vorgaben und Ziele ging.

Während dieser Treffen wurde viel miteinander kommuniziert, aber auch viel fachlich gearbeitet. Das Hardware-/Organisations-Duo hat sich intensiv um den Zusammenbau und die Verbesserung der Payload gekümmert, während das Software-Duo gemeinsam an der Fertigstellung von Features und dem Beheben von Fehlern gearbeitet hat. In diesen Phasen wurden auch Szenarien gefunden, die vorher noch nicht bedacht wurden, sich aber gemeinsam lösen ließen.

Für zukünftige Projekte ist die Wichtigkeit solcher Treffen, oder wenigstens von Treffen unterschiedlicher Gruppen des Teams, ebenfalls nicht zu unterschätzen und es sollten größere Anstrengungen unternommen werden, Termine für sie zu finden.

Externe Anforderungen

Da der Großteil diese Projekts sehr selbstbestimmt verlief, konnte in der Zeitplanung die Dauer einzelner Aufgabe recht gut eingeschätzt werden. Eine Ausnahme davon waren die externen Anforderungen. Bei diesen haben wir uns darauf verlassen, dass die öffentlich zugänglichen Informationen über Fristen und die Dauer von Verfahren verlässliche Werte sind. Wir mussten jedoch feststellen, dass sich unverhergesehen Komplikationen an unerwarteten Stellen ergeben können, was zu erheblichen Verzögerungen und am Ende zum ersten Verschieben des Starts führte. Besonders ärgerlich daran war, dass diese Anforderungen von Anfang des Projekts an bekannt waren. Wären die ersten Schritte früher eingeleitet worden, hätte die Verzögerung kein Problem dargestellt.

Für zukünftige Projekt lässt sich daraus mitnehmen, dass sich so früh wie möglich um bekannte Aufgaben gekümmert werden sollte, zumindest soweit, dass erkennbar wird, ob Probleme oder Verzögerungen auftreten. Dies gilt auch für Anforderungen wie die Starterlaubnis, für die auch zum Projekstart ungewisse Faktoren, wie das Wetter in der Startwoche, eine Rolle spielen. Oft lassen sich grobe Annahmen treffen, aufgrund derer die Anforderung vorläufig erfüllt werden kann. Falls sich diese Annahmen später als unzutreffend herausstellen sollten, ist es auch im Nachhineinnoch noch möglich,eine kurzfristige Lösung zu finden, da die Rahmenbedingungen schon geklärt sind.